Eierlikörkuchen

Feiner Eierlikörkuchen

Waaaaaas, morgen ist Ostern und der Kuchen fehlt noch? Hier gibt’s ein ganz schnelles Rezept mit einem „all in Teig“ (alles auf einmal in eine Schüssel). Für Eierlikörliebhaber wie mich ein Muss zu Ostern 🙂

Ich gebs ja zu, kochen kann ich „frei Schnauze“ aber beim Backen (vor allem süße Kuchen und Torten) fällt mir da schwer. Oft kommt es auf genau 1 Ei an, ob es am Ende was wird oder nicht. Meist kombiniere ich auch Backrezepte, z.B. der Boden von dort, die Füllung von hier und das Topping wieder von wo ganz anders.

Dieses Rezept ist von oetker.de, meine erste Adresse wenn ich nach einem Backrezept suche. Ein super saftiger und leckerer Kuchen.

Eierlikörkuchen
Recipe Type: Kuchen
Author: Löffelchen
Ein schneller saftiger Eierlikörkuchen. Das Rezept ist für einen Kastenkuchen 30×11, müsste aber auch in einer Gugelhupfform funktionieren. Der Kuchen kann sogar 2 Tage im Voraus gebacken werden, er ist super Saftig. Ich habe 4 Tage daran gegessen 😀
Ingredients
  • 125 g Mehl
  • 125 g Speisestärke
  • 1 Päckchen bzw. 4 gestrichene TL Backpulver
  • 250 g Puderzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille (kaufe ich immer im Reformhaus von Brecht), oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 ml Speiseöl, z.B, Sonnenblumenöl
  • 250 ml Eierlikör (ich steh einfach auf Verpoorten)
  • 5 Eier
  • FÜR DEN GUSS
  • 50 g Puderzucker
  • 1 EL Eierlikör
Instructions
  1. Form einfetten und Ofen vorheizen (Umluft 160 °C – ich nehmen bei Kuchen immer Umluft – Ober-/Unterhitze 180 °C)
  2. Mehl, Speisestärke und Backpulver in einer Schüssel mischen, Puderzucker dazu sieben und ebenfalls kurz umrühren.
  3. alle übrigen Zutaten mit dazu geben und den Teig kurz auf niedrigster, ann auf höchster Stufe 1-2 Min. zu einem glatten Teig rühren.
  4. Teig in die Form gießen und den Kuchen auf dem Rost auf der mittleren Schiene 60 Min. backen.
  5. den Kuchen nach dem Backen noch 10 Min. in der Form lassen, danach auf einem mit Backpapier belegtem Kuchenrost stürzen und auskühlen lassen.
  6. jetzt einen Guss mit 50 g Puderzucker und ca. 1 EL Eierlikör anrühren, die Masse ist zäh und man denk am Anfang es löst sich nicht auf, aber Vorsicht! wenn man zu viel Eierlikör nimmt fließt der Guss nur runter. Nach belieben auch gerne die doppelte Menge nehmen, wenn man gerne noch mehr Eierlikörgeschmack mag. Den Guss mit einem kleinen Löffel auf den Kuchen fließen lassen.
  7. fertig 🙂
3.2.2802

 

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Merguez-Risotto, gegrillte Aubergine, Orangen-Chili-Sauce

Merguez_Risotto

Nordafrika trifft Italien. Wir lieben Risotto und versuchen immer mal wieder, dieses herrlich cremige Gericht mit den „bissigen“ Körnern mit artfremden Zutaten zu vermählen. Diesmal hatten wir wunderbare Lamm-Merguez vom arabischen Fleischer aus der Frankfurter Kleinmarkthalle und wollten sie mal anders genießen als immer nur gegrillt. Die Liebste hatte die Idee und schon ging es ans Werk. Herausgekommen ist eine tolle Risotto-Variante, die sehr gut mit Aubergine harmoniert. Die Orangensauce gibt dem Ganzen noch einen extra orientalischen Kick.

Merguez-Risotto, gegrillte Aubergine und Orangen-Chili-Sauce
Recipe Type: Hauptgericht
Cuisine: orientalisch-italienisch
Author: Henning Raab
Prep time: 15 mins
Cook time: 30 mins
Total time: 45 mins
Serves: 2
Ingredients
  • Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gewürfelt
  • 1 Tasse Arborio Risottoreis
  • 1/4 L Weißwein
  • 1 rote Paprika, in feine Würfel geschnitten
  • 1/2 L heiße Brühe, zur Hälfte aus Lamm- und Gemüsebrühe
  • 1 Aubergine
  • 4 Merguez Würste
  • 150 g harter Ziegenkäse, gerieben
  • Salz
  • Pfeffer
  • Ras el hanut (oder Kreuzkümmel, Koriander und Kardamom)
  • 1 Orange, filetiert
  • Saft einer Orange
  • 100 g Butter, eiskalt in Würfeln
  • Zucker
  • Habanero-Chilipulver
Instructions
  1. Merguez aus der Haut schälen und in Olivenol langsam anbraten. Dabei den Wurstteig auseinanderdrücken, damit er krümelig wird.
  2. Das krümelige Fleisch vom Öl trennen und aufbewahren.
  3. Im restlichen Öl die letzte Merguez knusprig braten und warmhalten.
  4. Das Öl vom Braten in einen Topf geben und evtl. noch mit Olivenöl verlängern.
  5. Olivenöl erhitzen.
  6. Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen.
  7. Reis dazu geben und gut durchrühren, damit der Reis überall vom Öl benetzt ist.
  8. Mit dem Weißwein ablöschen und einreduzieren lassen.
  9. Paprikawürfel dazu geben und mit etwas heißer Brühe ablöschen.
  10. Nun immer wieder einreduzieren lassen, dabei gut umrühren, damit nichts anbrennt.
  11. Immer wieder mit etwas Brühe auffüllen und einkochen lassen, bis der Reis cremig ist, aber noch deutlichen Biss hat. Das dauert insgesamt etwa 20-25 Minuten.
  12. Währenddessen die Aubergine teilen und von jeder Hälfte eine 1 cm dicke Scheibe abschneiden, am besten samt Stil.
  13. Restliche Aubergine in feine Würfel schneiden.
  14. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, die Auberginenscheiben mit Öl bestreichen und in die heiße Pfanne legen.
  15. Einen Topf mit ca. einem halben Liter Wasser darin auf die Auberginenscheiben stellen. Das drückt die Scheiben gut an die Pfanne und verhindert, dass sich die Auberginen mit allzu viel Öl vollsaugen, und macht sie schön gleichmäßig knusprig. Einmal wenden und von der anderen Seite bräunen.
  16. Die Scheiben rausnehmen und warmhalten.
  17. Restliche Auberginenwürfel bei starker Hitze ohne Öl und häufigem Wenden knusprig braten. Warmstellen.
  18. Eine Orange abreiben und ausdrücken. Die andere Orange filetieren und den Saft auffangen.
  19. Etwas Butter in einem Töpfchen zerlassen und den Zucker darin leicht karamellisieren lassen. Mit dem Orangensaft ablöschen.
  20. Den Orangenabrieb und das Chilipulver dazugeben und aufkochen lassen. Kurz vor dem Anrichten die eiskalte Butter mit einem Mixstab schnell einarbeiten, damit die Sauce gut bindet.
  21. Für einen schönen Schaum gebe ich vorher noch 1 TL Lecithin dazu.
  22. Die Orangenfilets in der Sauce erwärmen.
  23. Wenn der Reis schön cremig ist, aber noch Biss hat, die Auberginenwürfel und das Merguezfleisch unterrühren.
  24. Mit dem Gewürzen nach Belieben verfeinern.
  25. Das Risotto sollte noch etwas flüssig sein. Das ist die Kunst beim Risottokochen. Ist es noch zu nass, wird es zu flüssig. Ist es zu trocken, wird es pampig.
  26. Denn nun kommt zum Schluss der Käse dazu, der schmilzt und dem Ganzen noch Bindung gibt.
  27. Risotto auf einer Auberginenscheibe anrichten. Die gebratenen Merguez schräg in Hälften schneiden und neben das Risotto stellen. Orangenfilets dazulegen und mit dem Orangen-Chilischaum dekorieren.
3.2.2802

 

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Tarte mit Birne, karamellisiertem Knoblauch, Pinienkernen und Taleggio überbacken

Tarte mit Birne, karamelisiertem Knoblauch und Taleggio überbacken

Wie so oft wurde ich von „Lust auf Genuss“ mehr als nur inspiriert. Die Rezepte lassen einem das Wasser so im Munde zusammenlaufen, dass sie ohne Wenn und Aber nachgekocht werden müssen.

Tarte mit Birne, karamellisiertem Knoblauch, Pinienkernen und Taleggio überbacken
Recipe Type: Hauptspeise
Author: Löffelchen
Serves: 6 Portionen
Diese Tarte ist ohne Worte… Für Knoblauchliebhaber ein MUSS 🙂 Ich habe eine Tarte-Form mit 28 cm verwendet
Ingredients
  • 1 große oder 2 kleine Knoblauchknollen
  • 200 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 4 EL Butter (ca. 80 g)
  • 1 EL weißer Balsamico
  • 3 EL Pinienkerne
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 Birnen
  • 4 Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln)
  • 200 g Schmand
  • 200 g Taleggio
  • FÜR DEN TEIG
  • 300 g Mehl und etwas Mehl zum Arbeiten
  • Salz
  • 3 TL Backpulver
  • 150 g Quark 20% Fett
  • 100 ml Milch
  • 100 ML Sonnenblumenöl
Instructions
  1. den Knoblauch Schälen und ca. 10 Minuten in 200 ml Milch weich kochen
  2. Pinienkerne ohne Fett bei mittlerer Hitze braun anrösten. Dabei mehrmals schwenken, sie dürfen nicht schwarz werden, sonst schmecken sie sehr bitter
  3. Birnen Schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Spalten schneiden. Ich schneide eine Hälfte in 6 Spalten
  4. Die Birnenspalten in 2 EL Butter (ca. 40 g) von beiden Seiten braten und dann beiseite stellen
  5. Frühlingszwiebeln in grobe Stücke schneiden und im übrigen Bratfett der Birnen ebenfallskurz anbraten
  6. in einem kleinen Töpfchen die anderen 2 EL Butter (ca. 40 g) mit dem Balsamico und dem Zucker schmelzen und den abgetropften Knoblauch und die gerösteten Pinienkerne darin karamellisieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und kurz mit dem Handrührgerät mit den Knethaken verrühren. Danach mit den Händen kurz zu einem glatten Teig kneten
  8. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche groß ausrollen, bis er etwas größer als die Tarte-Form ist. Den ausgerollten Teig in die Form heben (4 Hände sind besser als 2). Der Teig muss den Rand der Form bedecken
  9. Schmand auf dem Boden der Tarte verstreichen und ordentlich salzen und pfeffern. Birnenspalten fächerförmig aneinander reihen, den karamellisierten Knoblauch gleichmäßig darüber verteilen und die gebraten Frühlingszwiebel darüber streuen
  10. Taleggio in Scheiben schneiden und die Tarte damit überbacken, am besten auf der untersten Schiene 35 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze (alternativ bei 180 °C Umluft)
Notes
Die Tarte lässt sich wie ein Kuchen beliebig in Stücke schneiden )
3.2.2802

Tarte mit Birne, karamelisiertem Knoblauch und Pinienkernen und Tallegio überbacken2

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Mohnkuchen mit Streuseln

Mohnkuchen mit Streuseln aufgeschnitten

Ich liebe Mohn. Bis jetzt kenne ich ihn nur als Mohnsemmel oder Mohnkuchen.

Beim Mohnkuchen gibt es verschiedenste Varianten. Kuchen, bei dem Mohnback (eine Fertigmischung, eine Art Mohnpaste) in eine Creme eingerührt wird oder eben schöner dunkler Mohnkuchen mit Glasur oder Streuseln oder pur mit Puderzucker als Deko.

Das Grundrezept dieses saftigen Mohnkuchens habe ich von GU.

Ich war etwas überfordert, weil, woher bekommt man denn gemahlenen Mohn? Also im Reformhaus um die Ecke angerufen und tatsächlich: Sie mahlen Mohn frisch! Was ich nicht bräuchte, solle ich einfrieren, wird mir geraten. Ihn mahlen zu lassen und dann aufbewahren, lässt das Aroma nur verfliegen. Alle anderen Zutaten hatte ich noch zu Hause.

Mohnkuchen mit Streuseln

Mohnkuchen mit Streuseln
Recipe Type: Backen
Author: Löffelchen
Prep time:
Cook time:
Total time:
Ich habe den Kuchen in einer Form mit 26 cm Durchmesser gebacken. Der Kuchen ist so toll saftig! Und bleibt es auch 🙂
Ingredients
  • Für den Boden:
  • 100 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 60 g Butter
  • 2 EL Wasser
  • Für die Füllung:
  • 5 Eier
  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Packung Vanillezucker (oder 8 g Zucker und 1/2 TL gemahlene Vanille)
  • Schale von 1 großen oder 1,5 kleinen Bio-Zitronen
  • 1 Prise Salz
  • 200 g gemahlener Mohn
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Zartbitter Schokolade (ich nehme welche mit 70 % Kakaoanteil)
  • 2 EL Rum (ersatzweise Zitronensaft)
  • Für die Streusel:
  • 110 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker (oder 8 g Zucker und 1/2 TL gemahlene Vanille)
  • 70 g weiche Butter
Instructions
  1. Für den Boden mittels Knethaken die Butter mit dem Zucker, dem Mehl und dem Wasser verrühren.
  2. Wenn die Zutaten gut vermischt sind, kurz mit der Hand alles kurz noch einmal gut verkneten.
  3. Den Boden der Springform leicht fetten und mit Backpapier belegen.
  4. Den Teig auf dem Boden der Springform ausrollen und samt dem Springformrand im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft 10 Minuten backen
  5. Den Boden aus dem Ofen holen, kurz beiseite stellen und den Ofen auf 140 °C runter schalten.
  6. Für die Füllung Schokolade mittels einer Reibe fein reiben (Schokolade am besten vorher in den Kühlschrank legen, dann klappt’s besser) und mit dem Mohn und den Mandeln vermischen.
  7. Eier trennen und das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen.
  8. Mit den Rührstäben die Butter mit dem Puderzucker, dem Vanillezucker, der Zitronenschale und dem Salz verrühren.
  9. Nach und nach je 1 Eigelb mit der Masse verrühren, bis kein Eigelb mehr zu sehen ist.
  10. Das steif geschlagene Eiweiß kurz unterrühren.
  11. Zuletzt das Mohn-Mandel-Schokolade-Gemisch kurz unterheben (nicht rühren, damit möglichst wenig Luft aus dem Eischnee rausgeht) und dann die Mohnmasse auf dem vorgebackenen Boden glatt streichen.
  12. Für die Streusel in einer Rührschüssel mit den Rührstäben allen Zutaten gleichzeitig, zuerst vorsichtig (das Mehl staubt :), und dann auf höchster Stufe zu Streuseln verarbeiten, bis man die gewünschte Streusel-Größe erreicht hat.
  13. Streusel gleichmäßig auf der Mohnmasse verteilen.
  14. Den Kuchen bei 140 °Umluft 40 Minuten backen.
  15. Danach auskühlen lassen und von der Form lösen – fertig.

 

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Weiße Tomatensuppe mit Basilikum-Grießnockerl

 

Weiße Tomatensuppe mit Basilikumgrießnockerl1

Ich habe diese Suppe nun schon ein paar mal gekocht. Es gibt einfach nichts Besseres … Das sagen auch die wenigen glücklichen, denen ich einen Teller abgebe 😀

Dieser Geschmack… ich habe Tomaten einfach noch nie so geschmeckt! Tomatenkonzentrat pur!

Diese Suppe muss unbedingt jeder einmal gegessen haben 🙂

Die Suppe reicht für 4 Personen als leichte Hauptspeise, bei großem Hunger würde ich dann allerdings mehr Grießnockerl empfehlen 🙂 Oder auch für ca. 8 Personen als Vorspeise (dann auch mit mehr Grießnockerln :))

Weiße Tomatensuppe mit Basilikum-Grießnockerl
Recipe Type: Suppe
Cuisine: Italienisch
Author: Amira Karouch
Prep time:
Cook time:
Total time:
Serves: 4
Ingredients
  • 1,2 kg Romana-Rispentomaten
  • 100-200 ml Wasser
  • 1 Becher Sahne (200 g)
  • ca. 2 TL Salz
  • ca. 2 TL Zucker
  • 1 EL weißer Balsamico
  • 1 Knoblauchzehe
  • 
etwas Olivenöl
  • 1 Topf Basilikum
  • 
30 g Butter (weich)
  • 1 Ei
  • 
Salz
  • 70 g Hartweizen-Grieß (ergibt etwa 10-12 Grießnockerl)
  • Gemüsebrühe
Instructions
  1. Am meisten Aufwand ist es die Flüssigkeit aus den Tomaten zu bekommen. Daher am Besten schon 2 Tage vor dem eigentlichen Ereignis mit den Vorbereitungen beginnen.
 Leider habe ich hier noch nicht DIE ideale Lösung gefunden, ich bin aber weiterhin am Tüfteln.
  2. Die Suppe:
  3. Tomaten waschen und in einem Küchenmixer pürieren, bis alle Cocktailtomaten etwas zerkleinert sind.
  4. Ein feuchtes Küchentuch über ein großes Sieb über eine große Schüssel legen und die pürierten Tomaten darauf gießen und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. (Tipp: auf einen großen Teller stellen, da das Tuch im Kühlschrank viel Flüssigkeit zieht, so vermeidet man eine kleine Sauerei :))
  5. Am nächsten Tag die Tomatenpampe mit dem Löffel etwas auflockern und mit 100 – 200 ml Wasser übergießen, um den letzten Rest Geschmack auszuschwemmen und bis zum Abend oder den nächsten Tag weiterhin im Sieb lassen.
Wichtig: das übrige Fruchtfleisch nicht ausdrücken, da sonst Farbstoff in den Saft gelangen kann. Die Farbe der Tomate befindet sich nämlich in den festen Bestandteilen.
  6. In einem Topf den fein gewürfelten Knocblauch (oder durch eine Knoblauchpresse gepresst) mit etwas Olivenöl glasig dünsten
  7. Den gewonnenen Tomaten“saft“ dazu geben und mit einem Becher Sahne aufkochen.
  8. Die Suppe mit (viel) Salz und Zucker und einem EL weißem Balsamico abschmecken.
  9. Die Basilikum-Grießnockerl:
  10. Basilikum zunächst grob hacken und dann in der zerlassenen Butter mit dem Pürierstab fein pürieren.
  11. Die Butter wieder fest werden lassen (weich),mit einem Handrührgerät schaumig schlagen.
  12. Das Ei und das Salz eine gute Minute auf höchster Stufe unterrühren, Grieß dazu geben und die Masse ca. 5 Minuten quellen lassen
  13. Gemüsebrühe aufkochen. Darin werden die Nockerl vorgekocht
  14. Nun mit Hilfe von 2 Teelöffeln Nocken formen und in die heiße, nicht kochende, Brühe geben.
  15. Die Grießnockerl ca. 15 Minuten bei leichter Hitze ziehen lassen (zur Probe evtl. ein Nockerl probieren. Ich selbst mag es gerne, wenn Grißenockerl noch einen leichten Biss im Kern haben).
  16. Nun nur noch die Suppe aufkochen und mit den Basilikum-Grießnockerln anrichten.
Notes
mit 1,2 kg Cocktailtomaten bekommt man ca. 500-600 ml Flüssigkeit

Das ist der reine Tomatensaft – „flüssiges Gold“

Tomatensaft

Die Grießnockerl sinken zunächst an den Boden, wenn sie nach etwa einer Minute vorsichtig vom Boden gelöst werden schwimmen sie.

Basilikumgrießnockerl

So sieht die Suppe aus wenn man ungeduldig ist und doch noch mehr Saft aus der Tomatenpampe gewinnen möchte 😉

Weiße Tomatensuppe mit Basilikumgrießnockerl rot

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Schwartemagen-Schnitzel mit knusprigen Pellermännern und Grüne-Soße-Krautsalat

Hessenschnitzel

Auf zur Schnitzeljagd! Das ist doch mal ein schönes Motto von Peter G. Spandl. In seinem Blog aus-meinem-kochtopf.de sammelt er bis zum 1. März alles, was da abgeschnitzelt und gebrutzelt werden kann. Dabei kennt er keine Scheuklappen und freut sich nicht nur auf die klassischen Schnitzel, die es in vielen Gasthäusern an den berüchtigten Schnitzeltagen rauf und runter gibt. Alles, was irgendwie unter dem Begriff Schnitzel sein Unwesen treibt, will er sammeln.

schnitzeljagd130_2Eigentlich mag ich nur den Wiener Klassiker. Von den Schweinedingern halte ich gar nichts und wenn schon, dann bitte paniert und nicht in irgendwelchen Saucen ertränkt. Bei uns zuhause gab es früher öfter die ganz einfache Landküche, die geprägt war von regionalen Produkten. Ich stamme aus dem Kellerwald, der Gegend rund um den Edersee und bin sozusagen in der dortigen Wurstküche aufgezogen worden. Ahle Worscht und Schwartemagen waren schon immer mein Gemüse. Und so wird mein Schnitzelbeitrag auch oberhessisch geprägt sein: saftige Scheiben vom Schwartenmagen, bestrichen mit Senf, gewälzt in Mehl und gebadet in Ei und mit einem Mäntelchen aus Brezelbruch überzogen, knusprig ausgebacken. Dabei Pellkartoffeln, ebenso knusprig gebraten und mir Brezelbruch crispy gemacht. Und als frische Komponente einen knackigen Weißkohlsalat, der hier mit den sieben Kräutern der Grünen Soße aromatisiert wird. Ein einfaches, schlichtes Schnitzelrezept, zu dem ein feinsaurer Äppler sehr gut passt.

Schwartemagen-Schnitzel mit knusprigen Pellermännern und Grüne-Soße-Krautsalat
Recipe Type: Hauptgericht
Cuisine: hessisch
Author: Henning Raab
Prep time: 60 mins
Cook time: 30 mins
Total time: 1 hour 30 mins
Serves: 2
Ingredients
  • 4 Scheiben Schwartemagen (möglichst einen ungeräucherten, den Flurgönder)
  • 2 Laugenbrezeln (trocken, Salz entfernen und 2 Tage liegenlassen)
  • Mehl
  • 1 Ei
  • 1 EL Sahne oder Olivenöl
  • Muskat
  • Öl zum Ausbraten
  • 500 g Pellkartoffeln, geschält
  • 250 g Weißkraut
  • Apfelessig
  • Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kümmel
  • 2 – 3 EL Grüne Soße Kräuter (TK oder frisch gehackt)
  • 1 Gewürzgurke
Instructions
  1. Pellkartoffeln kochen und pellen
  2. Brezeln kleinschneiden und im Mixer nicht zu fein schreddern
  3. Weißkohl sehr fein schneiden oder hobeln und salzen
  4. Mit einem Kartoffelstampfer den Kohl stampfen, bis er Wasser abgibt und weich wird. Gut durchziehen lassen.
  5. Mit Apfelessig, etwas Öl, Pfeffer, Zucker, Kümmel würzen.
  6. Die gehackten Grüne Soße Kräuter unterheben.
  7. Pellkartoffeln braten, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Warm stellen.
  8. Die Schwartemagenscheiben von der Rinde befreien, zuerst von einer Seite mit Senf bestreichen und mit dieser Seite nach unten in einen Teller mit Mehl legen. Die Oberseite ebenfalls mit Senf bestreichen und umdrehen. Mehl abklopfen.
  9. Ei mit Muskat würzen und mit Sahne oder Öl verquirlen.
  10. Schwartemagenscheiben darin baden und anschließend in der Brezelbruch-Panade wälzen. Panade gut andrücken und die Scheiben bei mittlerer Hitze langsam im Öl goldbraun ausbacken. Warm stellen.
  11. Schnitzel rausnehmen, die Pellkartoffeln noch einmal in die Pfanne legen, Hitze erhöhen
  12. Die Pellkartoffeln erhitzen und mit etwas Brezelpanade bestreuen. Noch einmal kurz durchschwenken.
  13. Statt klassischer Zitrone mit einer Scheibe Gewürzgurke dekorieren.
3.2.2802

 

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Amorettis gibts leider nicht im Supermarkt !

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Screenshot aus der RTL-Sendung „Das Erfolgsrezept“ vom 25.01.2015

Die kulinarische Welt hat leider die Chance verpasst, unsere Amorettis zum Erfolgsrezept zu machen 😉 Bei der RTL Show „Das Erfolgsrezept“ war uns die Jury nicht hold. So bleiben die ersten pikanten Pralinen ein exklusives Geschmackserlebnis bei Löffellöffelchen.

Im Herbst 2013 kam eine Mail ins Löffelpostfach geflattert mit der Anfrage, ob wir uns nicht vorstellen könnten, dass eines unserer Rezepte ein tolles neues Produkt ergeben könne, das im Supermarkt Furore und natürlich dann auch richtig viel Geld macht. Nein, das konnten wir uns eigentlich nicht vorstellen. Nach Durchsicht aller unserer Kreationen erschien uns keine so bedeutend, dass sie eine Chance im Supermarkt-Regal gehabt hätte. Allenfalls die pikanten Toskana-Pralinen wären vielleicht infrage gekommen, denn so etwas gab es bislang ja nun wirklich noch nicht. Ein kleiner, pikanter Snack für diejenigen, die nicht so die süßmäuligen Naschkatzen sind, oder als Amusegeule vorne weg. Wäre das was?

So richtig daran geglaubt haben wir nicht. Und das teilte ich der anfragenden Produktionsfirma auch mit. In der Überzeugung, nie wieder von denen zu hören. Dann kam allerdings der Anruf von einer to-tal be-geis-ter-ten netten Dame, die meinte, dass das der Hit werden könne und wir sollten unbedingt zu einem Pre-Casting kommen. Das Rezept für diese Pralinen war ein Experiment gewesen. Das Ergebnis nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Und so, wie wir es damals gemacht hatten, ließe es sich auch nicht in den Handel bringen. Man hatte uns aber versprochen, dass, falls die Idee überzeugen würde, ein Team von Experten uns bei der Weiterentwicklung zur Seite stünde. Das beruhigte uns. Nichts desto trotz wollten wir schon auch eine Idee davon geben, wie dieses Produkt später mal aussehen könnte. Schließlich arbeiten wir beide in der Marketingbranche. Da fühlten wir uns an der Ehre gepackt.

Also suchten wir zuerst nach einem griffigen Namen. Italienisch sollte er klingen, ein Bisschen sexy vielleicht. Bald waren die „Amorettis“ geboren. Dann gingen wir daran, mit der Form zu experimentieren. Um vorzeigbare Exemplare zu bekommen, besorgten wir uns geeignet erscheinende Pralinenformen und legten los. Um sehr bald zu merken, dass es gar nicht so einfach ist, die richtige Konsistenz für so etwas zu finden. So waren die Füllungen entweder zu weich und gingen nicht mehr aus der Form raus oder waren zu gummiartig und man hätte sich die Plomben daran ausgebissen.

Erste_VersucheDann versuchte ich, den Parmesan-Anteil als Hülle zu benutzen. Mir schwebte ein krosser Parmesanteig vor, was mir misslang. Dann mahlte ich den Käse fein, streute ihn mittels einer Ringform kreisförmig auf ein Backblech, ließ ihn schmelzen und stülpte ihn über einen Holzstab, um eine Becherform zu erreichen, in die dann die beiden Gelee-Komponenten eingefüllt werden konnten. Das sah schon ganz gut aus und funktionierte auch. Diese Becher beschlossen wir, in einer Pralinenschachtel zu präsentieren.

Damit gings zum Precasting, das ganz locker lief und uns zum ersten mal richtig Lust machte, jetzt mitzumachen und die ganz großen Supermarktstars zu werden. Was wir natürlich ausgeblendet hatten, ist, dass es eine Unterhaltungsendung, gepaart mit Werbung für eine Supermarktkette, werden sollte. Und da braucht es vor allem unterhaltende Akteure. Sollte dabei ein Produkt abfallen, das sich ohne große Anstrengungen zu einem Erfolg entwickeln würde, wäre man darüber auch nicht traurig. So wurden wir dann zum eigentlichen Casting eingeladen. Zusammen mit einigen anderen, deren Ideen oder Produkte schon absehbar Schrott waren, aber eben einen guten Unterhaltungswert boten. Und sicher ein paar, die das Zeug hatten, Erfolg zu haben. Zu welcher Kategorie wir zählen würden, wagten wir nicht zu beurteilen.

Logo_TuchfabrikAm Freitag, den 14.2.14 sollten wir um 9 in der Alten Tuchfabrik in Euskirchen sein. Für manche Anreisende bedeutete dies früh aufstehen oder übernachten. Wir machten uns um 6 Uhr auf den Weg und kamen entsprechend verhungert an. Da hast du erst mal keinen Blick für die wunderschöne Location, deren moderne Ausstattung mit alten Einrichtungen der ehemaligen Fabrik gekonnt verquickt war. Da hast du Kohldampf und freust dich auf ein geiles Catering. Zu früh gefreut! Keine Brötchen, Schnittchen, Kaffeesorten. Ein trauriges Tischlein mit Kaltgetränken erwartete uns. CateringAber die Stimmung war gut. Lauter erfolgsschwangere Menschen, die irgend etwas mit Food zu tun hatten. Und die sind ja bekanntlich gesellig und fütterten sich gegenseitig mit ihren Gerichten. Nicht zu vergessen das Produktionsteam, fröhlich, freundlich, super nett und motiviert. Man gab sich richtig Mühe, das Beste aus uns rauszuholen. VorbereitungImmer wieder Interviews, mal drin, mal draussen. Vorbereitungsmöglichkeiten in einer offenen Küche vom Feinsten. Aber alle schien ziemlich unorganisiert. Nichts lief am Stück. Scheinbar durcheinander kamen die Kandidaten für unterschiedlichste Aufnahmen dran.

Interview

KücheDie Räume waren ziemlich kalt, trotz eines riesigen Kamins, vieler Leute und rauchender Kochstellen. So langsam stellte sich Ungeduld ein. Bei Löffelchens Schatz, unserem Bodyguard, war das sicher auch schon ein bisschen mehr. Die ersten Kandidaten kamen von der Jury zurück, sichtlich enttäuscht – durchgefallen. Dann welche, die mindestens ein Ja erhalten hatten und hoffen konnten, am Ende des Tages doch noch weiterzukommen. Denn die Jury wollte noch einmal darüber diskutieren. Als das erste strahlende Gesicht mit drei JAs heraus kam, schauten sich alle anderen etwas ratlos an: Kuchen im Glas! Was war daran denn innovativ? Dann kamen wir dran! Allerdings erst mal zum Fotografieren und Filmen der Amorettis und ihrer Erzeuger, also uns. AufnahmeDas war lustig. Wir sollten durften Faxen machen. Jetzt kam wieder Stimmung auf! Dann endlich ging’s endlich in die heilige Halle, in deren Mitte gerade ein anderes Team vor der Jury präsentierte. Uns wurde Zeichen gemacht, still zu sein und Micros angelegt. Dann zeigte man uns den Startpunkt und die Route unseres Ganges zu den Juroren, übte dies ein paar Mal, während die Jury noch mal geschminkt wurde.

Dann wurde es ernst und wir marschierten auf die Jury zu. Nichts von dem, was wir besprochen hatten, zu sagen, war mehr in meiner Birne. Ich hatte Tim Raue in einigen TV Auftritten als etwas arrogant empfunden und war entsprechend nervös. Ursprünglich hieß es mal, der freche Herr Hensler wäre dabei. Da wäre ich vermutlich lockerer gewesen. Aber Tim Rauhe lächelte nett, machte eine Bemerkung, warum nicht ich, sondern Löffelchen das schwere Tablett schleppte, und Löffelchen konterte schlagfertig, sie würde nicht so leicht stolpern wie ich. Alle lachten. Das ging ja ganz gut. Ein paar Stotterer noch bei unserer Vorstellung, wer wir seien und wie unser Verhältnis zueinander ist. Spontan fiel mir der Gag mit der Frau ein, die wir beide lieben, was Tim Raues Gesicht sogleich entgleisen lies. Wieder Lacher. Alles gut.

Und dann passierte es. Tim griff zu der Pralinenvariante mit dem zähen Gummi-Gelee, drückte dran herum, warf es plötzlich auf den Tisch und das Teil flog in hohem Bogen davon! OK, das war’s dann wohl gewesen! Ich versuchte zu erklären, dass das ja nur Ideenvariationen seien und die eigentlich Essbaren die andere Version sei. Tim probierte und dann war wieder alles gut. Er kritisierte zwar die mangelnde Frische der Tomatenmousse, relativierte aber gleich und schob es auf das Gelieren, kam dann sogar ein Bisschen ins Schwärmen. Alles wieder gut. Dass die beiden anderen Juroren schon das Gesicht verzogen hatten, registrierten wir erst gar nicht. Dann kamen ihre vernichtenden, allerdings auch nachvollziehbaren Kommentare und wir hatten zwei NEINs bekommen. Abmarsch …

Aber es war noch nicht vorbei. Der Aufnahmeleiter hielt uns auf, meinte, das könnten wir besser und bat uns, noch einmal vor die Jury zu treten und für unser Produkt zu kämpfen. Was wir auch taten. Ich argumentierte, dass es ja nur die Idee sei, die nun auf professionelle Unterstützung warte. Und dass es genügend Möglichkeiten gäbe, dieses Produkt zu vermarkten, man müsse es eben nur wollen und es richtig machen. Es half aber nichts: Das Ergebnis war das selbe: Die beiden Nein-Sager blieben bei ihrem Standpunkt. Selbst bei einem dritten Versuch nutze es nichts. Es hieß, wir hätten noch eine Chance bei der Endbewertung, wenn alle Teilnehmer gesichtet worden seien. Und das bedeutete, jetzt nicht gleich heimzufahren, sondern weiter in der kalten Halle warten zu müssen. Immerhin wurde etwas Warmes zu essen gereicht.

Dann kam der zweite Tagessieger, das Würstchen im Teigmantel, feixend von der Jury und am späten Nachmittag noch die lustige Chinesin mit ihren Maultaschen als Siegerin. Da war uns dann endgültig klar, wie der Haase lief. Alles Produkte, die von der Fertigung bis zur Verpackung im Prinzip schon mal keine Probleme machen und dem Verbraucher zumindest bekannt vorkommen würden. Also null Risiko für EDEKA. Jetzt wollten wir nur noch heim und andere taten das auch, ohne auf die Endentscheidung zu warten, die dann sehr spät am Abend kam. Wir wurden alle vor die Jury geladen und Tim Raue verkündete die Sieger. Allerdings erwähnte er dann noch drei andere Teilnehmer, die noch sehr gefallen hätten, darunter die beiden mit ihrem Ducca-Pesto und wir. Tim Rauhe meinte zu unseren Amorettis, sie hätten ihm die Sonne Italiens auf die Zunge gezaubert. In diesem Moment waren die ganzen Anstrengungen vergessen!

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Screenshot „Das Erfolgsrezept“, RTL, 25.01.2015

Trotzdem bleibt ein fader Nachgeschmack bei mir. Im Grunde genommen ist es doch so, dass die Privatsender mit diesen Formaten relativ einfach Quote machen können. Wenn man bedenkt, wie viele Teilnehmer mit Herzblut mitgemacht haben und dafür gerade mal die Fahrtspesen bezahlt bekamen, die Sender damit aber ordentlich Sendezeit füllen können, ist das schon etwas erbärmlich. Ganz davon abgesehen, dass einige auch einfach nur vorgeführt werden. Ich bin schon dankbar, dass sie aus der Nummer mit der Gummipraline keine Lachnummer gemacht haben und wir einigermaßen sympathisch rüber kamen. Im US-Original der Sendung, das ich mal gesehen hatte, war es so, dass nur die Idee gepunktet hat und dann die Köche der Jury den Kandidaten halfen, das Produkt zu optimieren. Und auch in weiteren Schritten halfen Profis, ein Erfolgsrezept daraus zu machen. Die paar Tipps, die hier von Seiten des Marketing kamen, waren nur Show. Nicht mal bei der Verpackung halfen Profis der Agentur. Da sah dann manches einfach dilettantisch aus.

Aber ich will nicht meckern. Löffelchen und ich sind in unserem Job mit dafür verantwortlich, wie Lebensmittel verpackt sind und wie sie sich verkaufen. Wir haben also schon „unsere“ Produkte im Regal stehen. Und sie sind ein Erfolg!

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